Am Ende der Saison erwartete die rhythmischen Sportgymnastinnen vom SV Schwarz-Weiß Havixbeck gleich zwei große Ereignisse. Zum einen die gemeinsame Fahrt zum Kinderlandes-Turnfest nach Kreuztal, zum anderen der 10. Sommerpokal der TG Münster.

Das Turnfest in Kreuztal fand vom 8. bis 10. Juni statt. Die Wettkämpfe waren eingebettet in ein tolles Rahmenprogramm von der Hüpfburg bis zum Rollstuhl-Parcour, vom Teamklettern bis zur abendlichen Kinderdisco unter freiem Himmel. Teilnehmen konnten Kinder bis zu zehn Jahren in den meisten Sportarten, die einen Bezug zu Turnen, Tanz und Gymnastik haben. So machten sich auch die jungen Gymnastinnen des SWH auf den Weg. Die Wettkämpfe der Rhythmischen Sportgymnastik wurden am Samstag ausgetragen. In der Kinderklasse 9 Jahre starteten Tine Bartel und Lina Lovricic und konnten mit ihren Übungen ohne Handgerät, sowie mit den Keulen eine überzeugende Leistung abliefern. In einem Starterfeld von 12 Gymnastinnen belegte Tine den 5. und Lina den 7. Platz, worüber sie sich wirklich freuen konnten. In der Kinderwettkampfklasse 10 Jahre konnte Antonia Dirks sich einen hervorragenden 2. Platz von insgesamt 9 Teilnehmern sichern. Sie turnte ebenfalls eine Übung ohne Handgerät und eine mit dem Ball sehr sauber und ausdrucksstark, was die Kampfrichterinnen mit guten Noten belohnten. Im Gruppenwettkampf der 8 bis 10jährigen turnte die Havixbecker Gruppe ebenfalls zwei souveräne, beinahe fehlerfreie Übungen, lag nach dem 1. Durchgang noch deutlich vorn, wurde dann aber unverständlicherweise doch noch von Borken und Münster überholt und landete enttäuscht auf dem 3. Rang.

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Kreuztal

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Eine Woche später, am 16.6.18 traten die Gymnastinnen noch einmal gegeneinander an, diesmal in allen Altersklassen. Die Schwarz-Weißen schickten wieder Tine Bartel und Lina Lovricic für die Kinderklasse 9 Jahre ins Rennen, sowie diesmal noch die erst 6jährige Lenya Gerdes, Sophia Rotermund für die Schülerwettkampfklasse der 10 bis 12jährigen und die Gruppengymnastinnen der Jugendwettkampfklasse 13 bis 15 Jahre. Lenya landete auf dem 10. Platz, schließlich war sie die jüngste Gymnastin und turnte ihre Übung trotzdem schon sehr selbstbewusst. Tine und Lina konnten ihre Leistungen vom Turnfest sogar noch ein wenig steigern, Tine erturnte sich einen 3. Platz und landete damit zur eigenen Freude auf dem Treppchen, Lina erreichte Platz 6 in einem Starterfeld von 11 Gymnastinnen. Bei den Schülerinnen musste sich Sophia Rotermund, obwohl sie mit der Keulenübungen gut gestartet war, nach ihrer Übung ohne Handgerät doch den anderen geschlagen geben. Auch bei der Gruppe lief es leider nicht optimal, allerdings musste das Trainingspensum aufgrund von Krankheit in den letzten Wochen auch sehr zurückgeschraubt werden. Die Keulenübung war gespickt mit vielen kleinen Fehlern, die das Gesamtbild der Gruppe zwar nicht trübten, aber eben doch für hohe Abzüge sorgten.

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